Mitgepöbelt zum Thema Urheberrecht

Ja! Mein Blog wird sträflich vernachlässigt – wer seine Kreativität zum Beruf macht, findet manchmal zu wenig Zeit für seine Kreativität…
…was auch die Überleitung zu diesem “Artikel” darstellt, welcher spontan im ADS-Blog Facebook entstanden ist, nun aber auf Anregung dort auch hier veröffentlicht werden soll. Nicht ganz meine typische Artikel-Schreibweise, sondern eher ein Selbst-Zitat meines Kommentars, aber lest selbst.

Ausgang ist dieser Link zum Thema Urheberrecht, ACTA und Co, welcher bei Facebook unter dem Titel “Wahre Worte” gepostet wurde:
Sven Regeners Wut-Rede

Mein Kommentar:
>>Mh, nicht das nicht ein paar “wahre Worte” dazwischen wären, aber ein “Künstler” der sich als jemand darstellt, der scheinbar mehr auf seine Albenverkaufszahlen schielt, als in das glückliche Gesicht seiner Zuschauer (vs. der von ihm belächelte Straßenmusiker); der sich ja super im Business auskennt, aber irgendwo durchblitzen lässt, dass er sich die Zeiten vor 2000 zurückwünscht (wo er scheinbar stehen geblieben ist); der Menschen die zu seinen Konzerten gehen, aber seine Musik (aus welchen Gründen auch immer – vielleicht ist er ein schlechter Studio- aber großartiger Live-Musiker) nur geklaut haben als assozial beschimpft…..
….nun: der motiviert mich noch nicht mal dazu mir den Namen seiner Band zu merken oder in deren Musik reinzuhören!
Die heutigen Zeiten erfordern Kreativität von Künstlern, oder eben Bereitschaft zum Seelenverkauf an den Big-$$-Mainstream oder eben alles (nur) für die Musik zu tun. Auf der einen Seite ein “Schweine-Youtube-will-keine-10cent-pro-Klick-bezahlen”, auf der anderen Seite “Yeah-geil-wir-haben-seit-dem-Konzert-gestern-500-neue-Klicks”?!? Diese schrecklichen Zeiten erfordern Kreativität und Weitblick bei der Selbst-Vermarktung, belohnen aber mit einem Künstler-Musik-Zuhörer-Kontakt wie er seit der Hippie-Bewegung eigentlich nicht mehr existiert hat. Früher waren die Dead-heads halt im Bus mit The Grateful Dead unterwegs, heute kann der geschickte und kreative Künstler tausende Fans in seinen digitalen Tourbus einladen: dank Twitter, Facebook, Soundcloud, Youtube…. und eben auch Piratebay und Co. Wer mein Album klaut geht vielleicht zu meinem Konzert, erzählt potenziellen neuen Fans von meiner Musik oder kauft mein nächstes Album oder ein T-Shirt, oder oder oder… (vielleicht klaut er es auch nur, weil ich ihm nicht die richtige Kauf-Möglichkeit angeboten habe?!)
…wer sagt “nicht-ich-uncool-sondern-du” und nur auf die Label-Politik des letzten Jahrtausends setzt – notfalls mit der Gewalt der ACTA&Co-Überwachung: der wird von oben vom $$-Mainstream und von unten von kreativen neuen Künstlern aufgefressen und dann vielleicht wieder Straßenmusiker… achnee, die sind ja keine Künstler..

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